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beim Krauth

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Das Glasscherbenviertel - Erinnerungen eines Lausbuben

Das Glasscherbenviertel - Erinnerungen eines Lausbuben

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Oberthaler, Christian : Das Glasscherbenviertel - Erinnerungen eines Lausbuben. 2021. Sprache: Deutsch 100 S. von 1 - 99 J.. 978-3-7541-2937-1 - Hardcover - Kartoniert

Angebot: €15,00

Beschreibung

Kurztext
Erinnerungen an eine wunderbare Kindheit/Jugend in einem speziellen Wohnviertel mit zahlreichen Streichen, Mutproben und auch 'Dummheiten'. Vieles in diesem Buch ist aber keinesfalls zur Nachahmung empfohlen. Aber es war eine Zeit ohne Handys, CD, Laptop, Computerspiele. Ja sogar das TV steckte noch in den Kinderschuhen in unserem Tal. Also mussten wir sehr erfinderisch in unserer Freizeitgestaltung sein. Nicht immer zur Freude unserer Eltern.

Pensionierter Sparkassenmitarbeiter. Schreibe seit vielen Jahren Gedichte, Texte, lustige Verse und auch Theaterstücke für Amateurtheater. Ersichtlich in www-theatergruppe-boeckstein.at. die meisten Stücke sind im Verlag www.mein-theaterverlag.de (Hubertine Lind) erhältlich. Nun habe ich mich zum ersten mal an ein Buch gewagt = gegenständliches Buch.
Leseprobe
Zielgruppe und Siedlungsoriginale

 
Allgemein

Wie man sich leicht denken kann, hatten wir nicht die geringsten Probleme, Personen zu finden, die sich besonders als Zielscheibe unserer Machenschaften eigneten. Das Angebot war überaus groß und reichhaltig. Mit untrüglichem Instinkt und feinem Gespür hatten wir sehr bald jene bedauernswerten Mitmenschen ausfindig gemacht, die sensibler auf unsere Umtriebe reagierten als andere, und die mit einer sehr niederen Reizschwelle in dieser Hinsicht ausgestattet waren. Mit traumwandlerischer Sicherheit gelang es uns immer wieder jene Individuen herauszupicken, die sich über unsere äußerst ideenreiche Freizeitplanung so richtig herzhaft ärgern konnten und so wunderbar schnell in Rage gerieten.

 

So kristallisierte sich nach und nach eine richtige Creme de la Creme der Opferlämmer heraus, wenn man so will eine Rangliste der Gepeinigten.

Wie hoch jemand in unserer "Gunst " stand und somit in unsere Unternehmungen miteinbezogen wurde, richtete sich danach, wie er oder sie auf unsere kleinen Neckereien und "liebenswerten " Spitzbübereien reagierte.

Es gab natürlich auch reichlich abgestumpfte Seelen, die unserem regen Treiben keine allzu große Bedeutung beimaßen und unsere feinsinnigen Späße und ausgeklügelten Lausbubenstücke kaum zur Kenntnis nahmen. Im Nachhinein würde ich diesen Personenkreis als verständnisvoll, gelassen und nachsichtig gegenüber der Jugend bezeichnen. Damals fasste ich diese Haltung aber nahezu als beleidigend und ignorant auf.

 

Eingeschlagene Fensterscheiben quittierten sie mit einem gütigen Lächeln. Ein Schneeballtreffer am Hinterkopf (sofern er keine gröberen Schäden hinterließ) veranlasste sie höchstens zu der Bemerkung, dass sie es in ihrer Jugend genauso gemacht hätten. War der Rasen auch noch so zerpflügt von den Stoppeln unserer Fußballschuhe, die frisch aufgehängte Wäsche total verschmutzt und der Blumentopf in 1000 Stücke geschossen, sie blieben uns unverständlicherweise wohl gesonnen.

Dieser Menschenschlag war naturgemäß für uns völlig uninteressant und Gott sei Dank (aus damaliger Sicht) eher dünn gesät.

 

Doch es gab zu unserer Freude auch andere Charaktere, die entsprechend unseren Erwartungen reagierten. Bei diesen "lohnenden Zielen" durfte man als ehrbarer Rotzlöffel durchaus auf eine angemessene Beschimpfung für eine gelungene Untat hoffen.

Wollte aber einer in unseren "Charts" ganz nach oben kommen, so musste er doch einiges mehr bieten. Zumindest eine spannende Verfolgungsjagd mit Androhung einer Tracht Prügel, oder ein angeregtes Beschwerdetelefonat mit unseren leidgeprüften Eltern. Dies erfüllte uns mit besonderer Genugtuung und wir nahmen den einige Tage schief hängenden Haussegen und die verhängte Buße gern in Kauf.

Wirkliche Sternstunden waren uns aber erst dann beschieden, wenn ein zornentbrannter Mitbürger den letzten Ausweg darin sah, uns die Exekutive an den Hals zu hetzen.

Besonders in Ferienzeiten kursierte daher in Bad Gastein gerne das Gerücht, dass in unserer Siedlung die Gendarmeriestreife regelmäßiger verkehrte als der Briefträger.

 
Der Dickeldack

Aufgrund der bisweilen recht abenteuerlichen Unternehmungen war das Verhalten einiger Mitbewohner uns gegenüber doch von einem gewissen Maß an Misstrauen und Antipathie geprägt. Die Absolute Nr. 1 auf der Hitliste unserer Widersacher war aber ein Mann, der schon alleine aufgrund seiner Funktion zu den natürlichen Kontrahenten aufgeweckter Jugendlicher zählte. Der rüstige Zeitgenosse bekleidete nämlich das äußerst schwierige Amt eines Hausmeisters in unserem Musterviertel und hatte demzufolge für Sauberkeit, Ruhe und

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